Äthiopien ist eines der ärmsten Länder dieser Welt. Ohne Hilfe ist und bleibt die Lebenssituation für tausende von Menschen trostlos.

Die Stiftung Green Ethiopia will zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen der vorwiegend bäuerlichen Bevölkerung in kargen Regionen Äthiopiens beitragen. Ihre Hilfe in den abgelegenen, ländlichen Gebieten ist eine Hilfe zur Selbstentwicklung. Sie unterstützt die Bevölkerung in ihrem Kampf gegen die Bodenerosion und ungenügende Ernteerträge und deren Folgen, wie Hunger, Unterernährung, Abhängigkeit von Hungerhilfe und allgemein grosser Bedürftigkeit.

Auch mit bescheidenen Beiträgen kann viel Gutes bewirkt werden. Die Unterstützung zur Selbsthilfe zeigt fruchtbare Resultate und gibt den Menschen neuen Mut, Hoffnung und eine Perspektive im eigenen Land.

Die Hauptschwerpunkte der Tätigkeit der Stiftung Green Ethiopia sind einerseits die Aufforstung erodierter Hügel und unproduktiver Landflächen mit einheimischen Bäumen zur Bekämpfung der Erosion und zur Wiedergewinnung von Kulturland und andrerseits der Bau von einfachen Wasserauffangbecken mittels kleiner Staudämme für die Bewässerung der Felder.

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Wasserpumpen für Adwa

Äthiopien

Mit diesen beiden Massnahmen konnte in den letzten Jahren der Grundwasserspiegel angehoben werden, was sich daran zeigt, dass die Talsohlen ganzjährig grün sind. Mit diesen beiden Massnahmen konnte in den letzten Jahren der Grundwasserspiegel angehoben werden, was sich daran zeigt, dass die Talsohlen ganzjährig grün sind.

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Zur Verbesserung der Ernährungssituation ist Green Ethiopia auch in der Schulung von Bäuerinnen und Bauern bezüglich Gemüseanbau und Pflege von Fruchtbäumen aktiv. In den spezialisierten Baumschulen, in denen die Setzlinge für die Wiederaufforstungsprojekte gezogen werden, finden vor allem landlose Jungbauern Arbeit und Einkommen.

Bei allen Teilprojekten wird eng mit lokalen Stellen und Bauerngenossenschaften zusammengearbeitet und viel Wert auf sorgfältiges Wassermanagement gelegt. Die Nutzniesser der Leistungen der Stiftung Green Ethiopia verpflichten sich, als Gegenleistung bei den Aufforstungen mitzuhelfen.

Im Teilprojekt Adwa ermöglichen Pumpen, mit denen die Felder entlang der Bäche und Flüsse bewässert werden, den ganzjährigen Gemüseanbau. Pro Pumpe profitieren ca. 15 Bauernfamilien. Als Gegenleistung für diesen kurzfristigen Nutzen und als langfristigen Projektnutzen forsten die Nutzniesser gemäss dem Rahmenprojekt Trees for Tigray die umliegenden Hügel auf. Diese Aufforstung sichert einerseits eine ausreichende Menge Wasser für die Bewässerung, und darüber hinaus wird mittelfristig der Wasserspiegel des ganzen Gebiets gehoben. Dieser erhöhte Wasserspiegel wiederum erlaubt eine weitere land- und forstwirtschaftliche Entwicklung.

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Der UsitawiNetwork Club Bern Zytglogge hat den Kauf von zwei Wasserpumpen für das Teilprojekt Adwa finanziell unterstützt.


Weitere Informationen unter
www.greenethiopia.org